Sprechzeiten: Mo/Di: 09-12 Uhr & 15-17 Uhr | Mi/Fr: 08-11 Uhr | Do: 09-13 Uhr

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Rezidiventwicklung

Als Rezidiv (Rückfall) wird das Wiederauftreten einer Krankheit bezeichnet, die zuvor bereits erfolgreich behandelt wurde. Dies kann sich auf physische Krankheiten (z.B. Entzündungen, Infektionen, Krebserkrankungen) oder psychische Krankheiten (zB. Schizophrenie) beziehen, aber auch auf Suchterkrankungen (z.B. Alkoholsucht). Von der Rezidiventwicklung spricht man oft im Falle von bösartigen Tumorerkrankungen. Hier kann ein Rezidiv entstehen, wenn ein Tumor operativ oder durch Strahlentherapie nicht vollständig entfernt bzw. vernichtet werden konnte. Bei einem Rezidiv kann unterschieden werden nach Ort des Rezidivs oder dem Zeitpunkt, wann das Rezidiv auftritt. Ein Lokalrezidiv bezeichnet das Wiederauftreten am gleichen Ort wie vorher, das Fernrezidiv meint wiederum das Auftreten an einem anderen Ort als zuvor, aber trotzdem mit der vorherigen Erkrankung in Verbindung stehend. Die zeitliche Unterscheidung kann in Frührezidiv (tritt nach Wochen/Monaten der Symptomfreiheit wieder auf) und Spätrezidiv (tritt erst Jahre später wieder auf) unterteilt werden.