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Vasektomie - Sterilisation - urologische Fachpraxis in Hamburg .

Oliver Neubauer

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Vasektomie in Hamburg

Herzlich Willkommen in unserer urologischen Facharztpraxis in Hamburg.
Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen nützliche Informationen zur Vasektomie geben.
Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch das gesamte urologische Spektrum an.

Zu unseren Aufgaben

Die Sterilisation oder auch Vasektomie ist eine sichere und dauerhafte Methode zur Verhütung. Es handelt sich dabei um einen kleinen, schnell durchzuführenden operativen Eingriff in örtlicher Betäubung, der von Urologen durchgeführt wird. Die Familienplanung sollte angeschlossen und sich beide Partner einig über die Durchführung der Vasektomie sein.

Die Vasektomie ist eine sog. Selbstzahlerleistung und wird nicht in Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung gezahlt. Der Preis für die Vasektomie errechnet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Näheres dazu finden Sie unter "Fragen". Wir führen sowohl die klassische als auch die Non-Scalpel Vasektomie durch. Die Preise unterscheiden sich nicht.

Wir freuen uns, Sie bald persönlich in unserer urologischen Praxis in Hamburg begrüßen zu dürfen.

Vasektomie in Hamburg

Im Vasektomie-Zentrum Nord haben Männer und Paare die Möglichkeit sich über Vasektomie und die Sterilisation beim Mann informieren und beraten zu lassen. Die dauerhafte Verhütungsmethode ist unser Fachgebiet, sodass wir unseren Patienten einen schnellen und praktischen OP-Verlauf bieten können.

Traditionelle OP-Methode

Bei der Vasektomie wird in Deutschland meistens eine Hautschnitt in der Mitte des Hodensacks ein Schnitt oder jeweils links und rechts ein Schnitt gesetzt. Durch diese Einschnitte wird der Samenleiter gefasst und leicht herausgezogen. Dann wird ein Teil des Samenleiters entnommen und die Enden des Samenleiters werden mittels Hochfrequenzstrom verschlossen. Daraufhin verschließt sich die Unterbindungen der Stumpfenden. Hierfür gibt es mehrere Vorgehensweisen.

Zuletzt wird die Bluttrockenheit überprüft, damit anschließend etwas Bindegewebehaut zwischen die Samenleiterteilenden eingesetzt werden kann. Dadurch wird garantiert, dass die Enden nicht wieder zufällig zueinander finden und sich verbinden. Nachdem die eigentliche Operation beendet ist, wird der Samenleiter wieder in den Hodensack verlagert und der Hauteinschnitt mit einem selbstauflösenden Faden verschlossen.

No-Scalpell-Vasektomie

Der Name dieser Methode trifft tatsächlich nicht ganz zu, da man auch hier einen kleinen Schnitt mit dem Skalpell setzen muss. Bei diesem Verfahren muss der Samenleiter zunächst ertastet und dann mit einer speziellen Klemme fixiert werden. Danach kann der entsprechende Hautbereich mit einem speziellen Instrument oder einem Skalpell punktiert oder minimal angeschnitten werden. Der Schnitt wird dann noch zusätzlich von einer Klemme gespreizt. Dadurch kann der Samenleiter freigelegt und etwas aus dem Hoden herausgezogen werden. Der restliche Verlauf der Operation ist genau so wie bei einer traditionellen Vasektomie.

Das Verfahren ist in Deutschland nicht sehr populär. Zudem können nach der OP dieselben Nebenwirkungen auftreten, es gibt also keine Vorteile was die Sicherheit betrifft. Der einzige Unterschied ist, dass der Schnitt etwas kleiner ist. Dies hat jedoch keinen signifikanten Einfluss auf den Heilungsprozess. Sowohl bei dieser Methode als auch beim traditionellen Verfahren bleiben für gewöhnlich keine sichtbaren Narben.

 

 

Vasektomie – Der Operationsverlauf

Zu Beginn der Operation werden die beiden Samenleiter per Hand ertastet. Danach setzt der Chirurg zwei Schnitte am Hodensack, die beide ca. je 1 cm lang sind. Durch diese Einschnitte können die Samenleiter für die Durchtrennung stufenweise vorbereitet und fixiert werden. Dann können die Samenleiter durchtrennt werden. Hierbei wird ein Teil des Samenleiters entfernt, in der Regel ist dieser zwischen ein und drei Zentimeter lang. Nachdem beide Samenleiter durchtrennt sind, können ihre Enden elektronisch verschlossen (Elektrokoagulation) und mittels eines Faden abgebunden werden (Ligaturtechnik). Der Faden löst sich für gewöhnlich im Körper des Patienten auf.

Nachdem die Fixierungsklemmen von den Samenleitern abgenommen werden, ziehen sich die Samenleiter etwas zurück, sodass zusätzlich Distanz zwischen den nun geschlossenen Enden entsteht. Der Samenleiter ist quasi wie ein Gummiband, das in der Mitte durchtrennt wird. Danach ziehen sich die beiden Enden zu ihrem jeweiligen Fixpunkt. Manche Chirurgen vernähen zudem etwas loses Gewebe, damit sich die beiden Enden der Samenleiter nicht zufällig wieder treffen und es so zu einer Wiederverbindung bzw. Rekanalisierung kommt. Mit dem zusätzlichen Gewebe kann die generell niedrige Wahrscheinlichkeit einer Rekanalisierung nochmal gesenkt werden. Zu Schluss muss noch die Haut an den Schnittstellen vernäht werden. In der Regel werden hierbei selbstauflösende Nähte verwendet. Die Fäden treffen natürlich nicht den Penis oder den Hodensack. Während der Operation werden generell keine Blutgefäße oder Nerven beschädigt.

Komplikationsmöglichkeiten

Die Komplikationswahrscheinlichkeit ist bei einer Vasektomie sehr gering, da es sich hierbei um einen Routine-Eingriff handelt. Die Wahrscheinlichkeit einer Nachblutung oder einer Entzündung kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Dies ist bei chirurgischen Eingriffen normal. Falls der Nebenhoden tatsächlich durch den Eingriff infiziert wird, ist eine mehrtägige Bettruhe in Kombination mit Hodenhochlagerung, Kühlung und Antibiotikaeinnahme notwendig. Damit es nicht zu einer Entzündung oder einer Nachblutung kommt, sollten die postoperativen Vorgaben vollständig befolgt werden.

Welche Kosten habe ich zu tragen?

Die Vasektomie zählt aus Sicht der Krankenkasse zur persönlichen Lebensplanung und muss deshalb vollständig vom Patienten bezahlt werden. Die Krankenkasse übernimmt eine Sterilisation für gewöhnlich nur, wenn sie medizinisch notwendig ist für die Person. Die medizinische Notwendigkeit einer Sterilisation muss durch ein ärztliches Gutachten bescheinigt werden. Auch als Privatpatient ist die Übernahme der Kosten durch den Versicherungsträger sehr unwahrscheinlich. In diesem Fall haben private und gesetzliche Krankenkasse die selben Richtlinien.

Selbst Menschen mit einer Sozialhilfe können nicht mit einer Kostenübernahme rechnen. Im Sozialgesetzbuch (SGB XII § 49) ist festgelegt, dass auch hier eine Erkrankung vorliegen muss, bei der eine Sterilisation erforderlich ist. Bei den eventuellen Folgekosten, die aus Komplikationen nach der Operation resultieren können, sind die Chancen auf eine partielle Kostenübernahme sehr viel höher.

Obwohl Sie die Kosten für Ihre Sterilisation komplett selber tragen müssen, empfehlen wir Ihnen nicht nur eine Praxis anhand des Preises zu wählen. Die wichtigsten Faktoren sind immer die Erfahrung und Qualifikation des Facharztes.

Sie sollten bei der Kostenfrage einer Vasektomie übrigens immer berücksichtigen, dass es sich hierbei um eine dauerhafte Verhütungsmethode handelt. Somit haben Sie in Zukunft keine Kosten mehr für andere Verhütungsmittel.

Refertilisierung: Eine Vasektomie lässt sich rückgängig machen

Trotz langer Überlegung stellt sich die Vasektomie für manche Männer nach der Operation als die falsche Entscheidung heraus. Glücklicherweise gibt es heutzutage moderne medizinische Verfahren, mit denen man eine Vasektomie rückgängig machen kann. Die sogenannte Refertilisierung bzw. Vasovasostomie verläuft jedoch nicht immer erfolgreich. Der Eingriff kann nur von den erfahrensten Chirurgen durchgeführt werden, da es sich hierbei um einen sehr komplizierten mikrochirurgischen Eingriff handelt. Das Ziel der Operation ist, dass der Patient wieder zeugungsfähig wird. Deshalb müssen bei einer Refertilisierung die durchtrennten Samenleiter wieder miteinander verbunden werden. Zudem werden hierbei mehrere Gewebeschichten mikrochirurgisch zusammengenäht. Die Refertilisierung wird übrigens nur mit einer Vollnarkose durchgeführt.

Die Kosten für eine Refertilisierung können stark variieren. In der Regel liegt der Preis irgendwo zwischen 2000 und 3000 Euro. Der große Preisunterschied lässt sich durch die verschiedenen Verfahren begründen, welche spezifisch für jeden Patient ausgewählt werden. Die populärste Methode ist die Vasovasostomie. Während des Verfahrens verbindet der Chirurg die Samenleiter wieder miteinander. Falls sich die Samenleiter als undurchlässig und somit funktionsunfähig erweist, wird eine Tubulovasostomie benötigt. Dabei wird vom Arzt quasi eine Art Bypass gelegt. Um genau zu sein erstellt er eine direkte Verbindung zu den Nebenhoden, wo die Spermien produziert werden. Dieses Verfahren ist um ein Vielfaches komplizierter und zeitaufwändiger. Dieser Eingriff kann nur von wenigen Fachärzten in speziellen Refertilisierungszentren vorgenommen. Somit sind natürlich auch die Kosten für die Refertilisierung höher. Jedoch ist bei diesem Verfahren auch die Erfolgsrate höher.

Wie läuft die Sterilisation in unserer Praxis ab?

In unserer Praxis beginnt die Vasektomie immer mit einem Informationsgespräch. Hier erklären wir Ihnen den Ablauf der Operation und die potentiellen Risiken, die mit dem Eingriff verbunden sind. Falls Sie sich für eine Vasektomie entscheiden, vereinbaren wir dann gemeinsam mit Ihnen einen OP-Termin.

Sie nehmen uns etwas Arbeit ab, wenn Sie schon vor der Operation die Schambehaarung entfernen. Danach wird die Haut im Bereich des Hoden gründlich desinfiziert. Die richtige Operation beginnt mit einer örtlichen Betäubung und eine kleinen Hautschnitt von ca. 0,5 bis 1 cm. Dann kann der Samenleiter leicht herausgezogen werden. Nachdem der Samenleiter abgeklemmt ist, wird ein ca. 1 bis 3 cm langes Stück des Samenleiters entfernt. Die Enden werden dann elektrisch versiegelt und mit einem speziellen Verfahren zugenäht. Die Samenleiterenden werden anschließend wieder eingeführt und die Haut mit einem selbstauflösenden Faden vernäht. Dasselbe Verfahren wird dann noch auf anderen Seite des Hodens durchgeführt. Zum Schluss erhalten Sie einen sterilen Verband und dürfen die Praxis verlassen. Mit rund 45 Minuten, inklusive Vor- und Nachbereitung, ist die Operation sehr kurz. Davon sind nur ca. 20 Minuten reine Operations-Zeit.

Wir empfehlen unseren Patienten am Tag nach der Operation zu uns in der Praxis zur Wundkontrolle zu kommen. Ein Fadenzug ist hierbei nicht notwendig, da selbstauflösende Fäden verwendet werden. Eine Arbeitsunfähigkeit ist nicht zwingend, dies wird individuell besprochen. Körperliche Schonung ist trotzdem empfehlenswert.

10 Wochen nach der OP gibt es die erste Ejakulatkontrolle. Hierbei wird eine Samenprobe per Mikroskop auf lebende Spermien untersucht. Zwei Wochen später wird die Untersuchung noch mal durchgeführt. Für gewöhnlich enthält das Ejakulat dann keine Spermien mehr und die OP ist somit erfolgreich verlaufen.

Wie sicher ist die Sterilisation des Mannes und welche Vorteile bietet sie gegenüber anderen Verhütungsmethoden?

Es gibt für den Mann drei Verhütungsmethoden. Die operative Sterilisation des Mannes ist die einzige dauerhafte Verhütungsmethode. Die anderen Verhütungsmöglichkeiten sind die Nutzung eines Kondoms oder der sogenannte Koitus interruptus, also der Abbruch des Geschlechtsverkehrs kurz bevor der Mann zum Orgasmus kommt. Diese Variante ist nicht nur unangenehm für den Mann, sondern auch sehr unsicher. Die bessere Wahl sind also Kondome oder eine Vasektomie, falls Ihre Familienplanung bereits abgeschlossen ist. Die Sicherheit der Verhütungsmethoden wird über dem Pearl-Index bestimmt. Der Pearl-Index gibt an wie viele von 100 Frauen bei Verwendung der jeweiligen Verhütungsmethode durchschnittlich schwanger werden. Die operative Sterilisation des Mannes hat auf dem Pearl-Index einen Wert von 0,1 und ist somit dem Kondom (2 bis 12) und dem Koitus interruptus (4-18) weit voraus. Die Pille für die Frau hat übrigens einen Wert von 0,1 bis 0,9.

Termin zur Vasektomie-Beratung

Bei uns haben Sie immer die Möglichkeit sich zum Thema Vasektomie beraten zu lassen. Unsere Fachärzte beantworten Ihnen gerne alle Fragen, damit Sie sich eine gute Vorstellung vom Ablauf einer Vasektomie in unserer Praxis machen können. Wir empfehlen Ihnen einfach zu uns in die Praxis zu kommen und sich vor Ort beraten zu lassen. Unsere Sprechzeiten sind:

 

Mo: 09-12 Uhr & 15-17 Uhr

Di: 09-12 Uhr & 15-17 Uhr

Mi: 08-11 Uhr | Do: 09-13 Uhr

Fr: 08-11 Uhr

 

Kontakt und Anfahrt zum Vasektomie-Zentrum Nord

Falls Sie nun Interesse an einer Vasektomie haben oder sich von uns beraten lassen wollen, können Sie uns gerne per E-Mail oder telefonisch kontaktieren. Zudem können Sie uns natürlich persönlich in unserer Praxis besuchen. Sie finden uns in der Herthastraße 12, 22179 Hamburg.

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