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Nierenerkrankungen

Es gibt eine Reihe an Nierenerkrankungen, die die Funktionstüchtigkeit der Niere erheblich beeinträchtigen können. Diese Nierenerkrankungen wirken sich in den meisten Fällen auf den kompletten Harntrakt aus und können auch die Funktion anderer Organe im Körper einschränken, da die Niere nicht mehr ordnungsgemäß entgiften kann und die Giftstoffe und andere Substanzen erhöht im Körper verbleiben, anstatt über den Urin ausgeschieden zu werden.

Zu den Nierenerkrankungen gehören die Glomerulonephritis (Entzündung der Nierenkörperchen), die Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), die interstitielle Nephritis (Entzündung der Zwischenräume der Nierenkanäle), die Nephrolithiasis (Nierensteine), die Zystennieren (Nieren sind voller Zysten), die akute oder chronische Niereninsuffizienz (Nierenschwäche), die Nierenarterienstenose (Verengung der Blutgefäße), die diabetische Nephropathie (Gefäßerkrankung der Nierenkörperchen) und das Hypernephrom (Nierenzellkarzinom). Das Good-Pasture-Syndrom ist eine eher seltene Autoimmunerkrankung, die Niere und Lunge betrifft.

Fast alle Nierenerkrankungen können in die Niereninsuffizienz oder das nephrotische Syndrom führen. Die Niereninsuffizienz unterteilt sich in akut und chronisch und zeigt eine verminderte Harnausscheidung und Symptome an anderen Organen wie Herz, Lunge, Magen-Darm-Trakt, Haut und Nervensystem.

Das nephrotische Syndrom kennzeichnet sich durch einen übermäßigen Eiweißverlust über den Urin und Symptome wie Ödeme, Thrombosen, Anämie, Infektionsanfälligkeit, Aszites oder eine Schilddrüsenüberfunktion.