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Blasenkarzinom

Blasenkarzinome gehören zu den häufigsten bösartigen Tumoren im gesamten Harntrakt. In den meisten Fällen bilden sich Blasenkarzinome im Epithelgewebe der Blase (Urothel). Es sind vorwiegend ältere Männer (ab 60 Jahre aufwärts) von Blasenkarzinomen betroffen.

Die Entstehung von Blasenkarzinomen ist weitestgehend ungeklärt. Es wird jedoch vermutet, dass sie entweder genetisch bedingt sind, die Folge vorangegangener chronischer Entzündungen durch Infektionen sind oder durch äußere, gesundheitsschädigende Faktoren begünstigt werden, wie zum Beispiel das Rauchen oder die Aufnahme spezieller chemischer Substanzen.

Symptome eines Blasenkarzinoms zeigen sich häufig durch Blut im Urin, Brennen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen und Schmerzen im Unterbauch. Im fortgeschrittenen Stadium kann sich durch die Blockierung der Harnwege der Harn in die Niere zurückstauen, was zusätzlich seitliche Rückenschmerzen auslösen kann. Außerdem können, wie bei allen Tumorerkrankungen, die typischen Tumorzeichen auftreten, wie zum Beispiel Nachtschweiß, Gewichtsabnahme durch Appetitverlust, erhöhte Temperatur, Lymphknotenschwellung oder Blässe.
Als Diagnostik werden bestimmte Blutwerte und der Urin auf Blut hin untersucht. Zusätzlich kann durch eine Blasenspiegelung und Biopsie des Tumorgewebes eine gesicherte Diagnose erfolgen. Therapeutisch wird das Blasenkarzinom operativ entfernt und eine Chemotherapie angeordnet. Ist das Blasenkarzinom bereits sehr groß, kann eine Entfernung der gesamten Harnblase (Zystektomie) vonnöten sein.