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Androgentherapie

Die Androgentherapie beschreibt eine medikamentöse Therapie mit Androgenen (männlichen Sexualhormonen). Diese kann in Frage kommen bei dem Androgenmangelsyndrom, wenn nämlich Androgene, besonders Testosteron, vermindert produziert werden.
Androgene werden im Hoden, den Eierstöcken sowie in kleinen Mengen in der Nebennierenrinde produziert. Das Hormon LH, das im Hypothalamus hergestellt wird, steuert die Hormonproduktion der Androgene.

Eine verminderte Androgenproduktion ist mit zunehmendem Alter physiologisch. Die Androgenherstellung des Körpers nimmt über einen langen Zeitraum hinweg immer mehr ab. Dieser Androgenmangel kann primär bedingt sein, etwa durch eine Funktionsstörung des Hodens. Diese wiederum kann viele Ursachen haben, wie zum Beispiel einen Hodenhochstand, durch die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) oder als Spätfolge einer Chemotherapie. Der Androgenmangel kann aber auch sekundär begründet sein, etwa durch Übergewicht, chronische Nierenerkrankungen oder Medikamente.
Auch Frauen können von Androgenmangel betroffen, etwa als Nebenerscheinung der Wechseljahre.
Nicht selten kann die Abnahme der Androgene zu Symptomen führen wie z.B. Libidoverlust, erektiler Funktionsstörung, Unfruchtbarkeit, reduzierter Muskelmasse, Gynäkomastie oder Osteoporose.

Die Hormonsubstitution im Zuge einer Androgentherapie verbessert die Symptome und hebt den Androgenspiegel im Blut wieder an auf ein gesundes Level.